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Mundarten & Brauchtum

Als „aafgschdellder Mausdreeg“(aufgestellter Mäusedreck) bezeichnet man in Franken einen meist kleinwüchsigen Menschen, der mit übertriebenem Imponiergehabe Eindruck schinden will.

Gfredd ist auf Hochdeutsch am besten mit „Scherereien“, „Laufereien“ oder „Ärger“ zu übersetzen.

Glumb, hochdeutsch "Gelumpe" ist eine Sache von minderwertiger Qualität, meist ein technisches Gerät, das nie funktioniert.

Hupfla ist ein Akronym für „Heil- und Pflegeanstalt“, also ein veralteter Begriff für eine psychiatrische Klinik[1]. Unter diesem Kürzel sind z.B. das Bezirksklinikum Ansbach oder das Klinikum am Europakanal Erlangen (früher am Maximiliansplatz) bekannt.

Der had's notwendich wäi die Katz im Kindbedd sagt man, wenn jemand in besonders großer Eile ist.

Das Scheiferla ist ein Braten aus der Schweineschulter, auf hochdeutsch ein „Schäufelein“, auf fränkisch auch ein „Schäuferla“ oder schwäbisch ein „Schäufele“.

Schleim kann im Fränkischen auch im Sinne von „Wut“ verwendet werden. Eine typische Formulierung lautet: „dou kriech i aber mein Schleim“ = „da werde ich aber ernsthaft wütend!“

Ein Seidla, ein Seidel, ist in Franken ein Bierkrug oder Bierglas mit einem halben Liter Bier.

Soddern ist der fränkische Begriff für Schimpfen oder Granteln, oft mit einer Portion Selbstmitleid verbunden.